Der Schlüs­sel zu tie­fen Bezie­hun­gen und effek­ti­ver Kom­mu­ni­ka­ti­on

Neu­lich fragt mich ein red­se­li­ger Mensch, ob ich die sie­ben Ebe­nen des Zuhö­rens ken­ne. Ich ant­wor­te leicht genervt: Wenn du nur eine Vari­an­te beherrschst, näm­lich “Zuhö­ren um zu Ver­ste­hen”, dann bist du ein gutes Stück wei­ter.

Ich gebe zu, dass ich nur dar­auf gewar­tet habe, mei­ne eige­ne Ant­wort zu geben, anstatt wirk­lich zuzu­hö­ren.

Wie geht’s also bes­ser?

In unse­rer moder­nen Welt vol­ler Lärm und stän­di­ger Reiz­über­flu­tung ist Zuhö­ren ein rares Gut gewor­den. Dabei ist sie eine der wich­tigs­ten Fähig­kei­ten, die wir besit­zen, um gute Bezie­hun­gen auf­zu­bau­en, effek­tiv zu kom­mu­ni­zie­ren und Kon­flik­te zu lösen.

Ver­ges­sen Sie Super­kräf­te und Nin­ja-Tech­ni­ken. Zuhö­ren um zu Ver­ste­hen ist kei­ne mys­ti­sche Fähig­keit, son­dern eine ganz kon­kre­te Fer­tig­keit, die jeder von uns erler­nen und ver­bes­sern kann.

Es geht dar­um, sich dem Gesag­ten des Gegen­übers voll und ganz hin­zu­ge­ben. Es bedeu­tet, die Per­spek­ti­ve des Spre­chers zu erfas­sen, sei­ne Gedan­ken und Gefüh­le hin­ter den Wor­ten zu ver­ste­hen.

Wie ein Detek­tiv der Emo­tio­nen bege­ben Sie sich auf die Suche nach den ver­bor­ge­nen Schät­zen, die in den Wor­ten Ihres Gegen­übers lie­gen. Sie wer­den ver­blüfft sein, wel­che Erkennt­nis­se Sie gewin­nen und wie tief­grei­fend sich dies auf Ihre Bezie­hun­gen und Ihr Leben aus­wir­ken wird.

War­um ist Zuhö­ren um zu Ver­ste­hen so wich­tig?

  • Tief­grün­di­ge Bezie­hun­gen: Stel­len Sie sich vor, Sie füh­len sich von Ihrem Part­ner wirk­lich gehört und ver­stan­den. Er öff­net sich Ihnen wie nie zuvor und teilt sei­ne tiefs­ten Gefüh­le mit Ihnen. So ent­steht eine Ver­bin­dung, die unzer­brech­lich scheint.
  • Effek­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­on: Miss­ver­ständ­nis­se gehö­ren der Ver­gan­gen­heit an. Sie spre­chen auf einer Wel­len­län­ge mit Ihren Kol­le­gen, Kun­den und Freun­den. Ihre Bot­schaft kommt klar und deut­lich an und Sie errei­chen Ihre Zie­le ent­spann­ter.
  • Kon­flikt­lö­sung im Nu: Ver­ges­sen Sie zer­mür­ben­de Strei­te­rei­en. Sie ver­ste­hen die Sicht­wei­se des ande­ren und fin­den gemein­sam Lösun­gen, die alle zufrie­den stel­len.

Wie erlan­gen Sie die­se Fähig­keit?

  • Kon­zen­tra­ti­on auf das Gegen­über: Las­sen Sie sich nicht von Ihrem Smart­phone oder Ihren eige­nen Gedan­ken ablen­ken. Schau­en Sie Ihrem Gegen­über in die Augen und schen­ken Sie ihm Ihre unge­teil­te Auf­merk­sam­keit.
  • Fra­gen, die Türen öff­nen: Stel­len Sie offe­ne Fra­gen, die den Spre­cher zum Erzäh­len ani­mie­ren. Ver­mei­den Sie Ja-Nein-Fra­gen, die nur kur­ze Ant­wor­ten her­vor­lo­cken.
  • Papa­gei­en imi­tie­ren – erlaubt!: Wie­der­ho­len Sie in eige­nen Wor­ten, was Sie gehört haben. So stel­len Sie sicher, dass Sie den Spre­cher rich­tig ver­ste­hen und geben ihm gleich­zei­tig das Gefühl, gehört zu wer­den.
  • Urtei­le ad acta legen: Unter­drü­cken Sie den Drang, zu bewer­ten oder Rat­schlä­ge zu ertei­len. Hören Sie ein­fach zu und ver­su­chen Sie, die Per­spek­ti­ve des Spre­chers zu ver­ste­hen.
  • Empa­thie – die emo­tio­na­le Brü­cke: Zei­gen Sie dem Spre­cher, dass Sie sei­ne Gefüh­le ver­ste­hen, indem Sie empa­thi­sche Fra­gen stel­len. Ein ein­fa­ches “Das muss für dich sehr schwie­rig gewe­sen sein” kann Wun­der bewir­ken.

Zuhö­ren um zu Ver­ste­hen ist kei­ne kom­pli­zier­te Wis­sen­schaft. Es ist eine Fähig­keit, die jeder von uns mit etwas Übung ver­bes­sern kann.

Star­ten Sie noch heu­te mit Ihrem Trai­ning! Die Kraft des Zuhö­rens war­tet dar­auf, in Ihnen geweckt zu wer­den.

Und den­ken Sie dar­an: Je mehr Sie ande­ren zuhö­ren, des­to mehr wer­den Sie selbst gehört.

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