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Am zweiten Freitag im Januar ist Quitter’s Day

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Eberhard Kuhl

01.01.2026

Hand aufs Herz: Wie motiviert sind Sie gerade? Das Jahr 2026 ist noch frisch, die Sektkorken sind weggefegt, und vermutlich haben Sie sich für dieses Jahr einiges vorgenommen. Vielleicht wollen Sie empathischer führen, weniger Micromanagement betreiben oder endlich diese strategischen Themen angehen, die 2025 liegengeblieben sind.

Das ist ein großartiges Gefühl, diese Aufbruchsstimmung. Genießen Sie es noch kurz. Denn statistisch gesehen nähert sich eine unsichtbare Mauer.

Der "Quitter’s Day": Warum der 9. Januar so gefährlich ist

Es gibt ein Datum, das in der Verhaltenspsychologie und bei Fitness-Apps gleichermaßen berüchtigt ist: Der "Quitter’s Day". Das ist der Tag, an dem die meisten Menschen ihre guten Vorsätze still und heimlich beerdigen. Meistens fällt dieser Tag auf den zweiten Freitag im Januar oder kurz danach.

Warum passiert das? Sind wir alle charakterschwach? Nein. Das Problem ist, dass das "Tagesgeschäft-Monster" aus dem Winterschlaf erwacht. Die E-Mail-Flut schwappt zurück ins Postfach, die ersten Deadlines drücken, und unser Gehirn schaltet unter Stress sofort in den Energiesparmodus: Es greift auf alte, gewohnte Routinen zurück.

Der Vorsatz "Ich höre meinen Mitarbeitern 2026 besser zu" wird dann ganz schnell vom Gedanken "Ich muss diese Mail noch schnell raushauen, während der Mitarbeiter redet" verdrängt. Und zack – willkommen zurück im alten Trott.

Tricks gegen das Vergessen: Was wirklich hilft

Wenn Sie nicht wollen, dass Ihre Führungsvisionen für 2026 schon im Januar verpuffen, brauchen Sie mehr als nur Willenskraft. Sie brauchen ein System.

  • Kleine Häppchen statt Riesen-Steaks: Nehmen Sie sich nicht vor, "alles anders" zu machen. Das klappt nie. Nehmen Sie sich eine winzige Sache vor. Zum Beispiel: "Ich starte jedes Meeting mit einer positiven Nachricht." Das ist machbar, auch wenn die Hütte brennt.
  • Umgebung schlägt Disziplin: Machen Sie es sich schwer, in alte Muster zu fallen. Wenn Sie strategisch arbeiten wollen, tragen Sie sich diese Zeiten als unverschiebbares Meeting mit sich selbst in den Kalender ein – und schalten Sie das Telefon aus. Wenn der Raum für das alte Verhalten nicht da ist, gewinnt das neue.

Der Cheat-Code für Führungskräfte: Externes Feedback

Es gibt noch einen Grund, warum Vorsätze scheitern: Es merkt ja keiner, wenn wir sie brechen. Wenn Sie sich vornehmen, geduldiger zu sein, und dann doch wieder jemanden im Meeting unterbrechen, zucken Ihre Mitarbeiter vielleicht kurz zusammen, aber selten wird jemand sagen: "Chef, das wolltest du doch 2026 nicht mehr machen!"

Ihre Mitarbeiter sind oft "betriebsblind" oder höflich zurückhaltend. Das ist nett, bringt Sie aber nicht weiter. Genau hier ist der Punkt, an dem man Profis ins Spiel bringt.

Ein Coach ist im Grunde Ihre externe Festplatte für Gewohnheitsänderung. Es ist verdammt schwer, einem Coach in die Augen zu schauen und zu erklären, warum man die vereinbarten Ziele schon wieder ignoriert hat. Wir sorgen für die Verbindlichkeit, die im Alltagsstress untergeht.

Lassen Sie uns den 9. Januar ignorieren

Ich biete Ihnen Folgendes an: Ich bin Ihr Sparringspartner, der Ihnen den Spiegel vorhält – und zwar einen unverzerrten. Ich helfe Ihnen dabei, blinde Flecken zu erkennen und sorge dafür, dass Ihre guten Vorsätze zu echten Kompetenzen werden.

Lassen Sie uns dafür sorgen, dass 2026 das Jahr wird, in dem Sie nicht nur Dinge anfangen, sondern auch durchziehen. Schreiben Sie mir oder buchen Sie sich direkt einen Slot. Dann schauen wir mal, ob Ihre Vorsätze dieses Jahr den Januar überleben.

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